Der DaVinci - Motor

Der DaVinci - Motor ist das einzige mathematisch fundierte Perpetuum-Mobile, das auf einer einfachen empirischen Beobachtung beruht. Bestehende physikalische Gesetze werden nicht verletzt. Die Funktion des DaVinci - Motors beruht auf auf dem Prinzip der inneren Reibung oszillierender Massenrotationssysteme.

Bisherige Beobachtungen dynamischer Vorgänge in der Physik beziehen sich im Allgemeinen auf die Beobachtung von Aktio und Reaktion von Massenbewegungen unter Vernachlässigung ihrer Reibung. Die Erweiterung dieser Beobachtung zeigt Zyklen von Bewegungen, der immer aus einem Spannungsaufbau und einem Spannungsabbau bestehen und die sich in in dem dualen Spektrum, das wir als Kosmisch oder Mikrokosmisch bezeichnen, vollziehen. Diese Bewegungszyklen oder Intervalle sind notwendigerweise dem Einfluß von Reibung ausgesetzt. Diese Reibung ist der Schlüssel zur Rückgewinnung sauberer Energie aus oszillierenden Massenrotationssystemen.

 

Die DaVinci Formel

 

Der DaVinci Motor

Legende

 

 

a

Rotationsmasse, Kernmasse

b

Rotationsmasse, Umlaufmasse

c

Rotationsmasse, Umlaufmasse

x

feste Achsverbindung

v

erzwungene Achsreibung

W

Wirbelstrombremse

EA

Elektroantrieb

G

Generator

M

Elektromotor

G

Generator

A

Akku

Ge

Getriebe

 

Das Prinzip der inneren Reibung in oszillierenden Massenrotationssystemen.

Empirische Grundlagen
Das Prinzip oszillierender Massenrotationssysteme beruht auf vier empirischen Beobachtungen.

1. Ein Reibungsüberschuß entsteht, wenn zwei Umlaufmassen mit gleichen Reibungskoiffizienten bei unterschiedlichen Umlaufzahlen auf die gemeinsame Achse einer Kernmasse wirken. Der Reibungsüberschuß wirkt als Impuls auf die Kernmasse.

 

Der DaVinci Motor

Empirischer Versuch zur Beobachtung des Reibungsüberschusses bei der Beschleunigung von Umlaufmassen.

Legende

 

 

a

Kernmasse (feste Achsverbindung)

b

Umlaufmasse (auf Achse rotierend gelagert)

c

Umlaufmasse (auf Achse rotierend gelagert)

p

Kraft

r

erzwungene Achsreibung

 

2. Ein Massenrotationssystem osziliiert, wenn in jedem Intervall ein Spannungsaufbau und ein Spannungsabbau erfolgt. (siehe Animation)

 

3. Jedes frei im Raum oszillierende Massenrotationssystem besitzt eine abrufbare Lageenergie.

4. Ein Massenrotationssystem ohne innere Reibung oszilliert nur während seiner Wachtumsphase. Danach nivelieren sich alle Massenbewegungen zueinander.   

Definition

1. Ein oszillierendes Massenrotationssystem besteht aus einer Kernmasse und mindestens zwei Umlaufmassen. (Bei einem idealen System sind alle Massen gleich.)

2. Die Umlaufmassen in einem oszillierenden Massenrotationssystem unterliegen einer Reibung an der Kernmasse. (Bei einem idealen System sind die Reibungskoiffizenten gleich.)

3. Ein oszillierendes Massenrotationssystem beschleunigt konstant in jedem Intevall um den Betrag des Reibungsüberschußes, der als Impuls zwischen den beschleunigenden Umlaufmassen auf die Kernmasse wirkt.

4. Ein oszillierendes Massenrotationssystem behält seine Bewegung nach Richtung und Betrag im Raum bei, wenn man den Impuls des Reibungsüberschußes, der in der Beschleunigungssequenz zwischen den Umlaufmassenassen auftritt, abruft.

5. Zu Beginn des Ursprungsintervalls sind alle Massen zueinander in Ruhe. (d.h., es spielt keine Rolle, ob das Labor, von dem aus gemessen wird, in Ruhe ist oder in Bewegung.)

6. Ein oszillierendes Massenrotationssystem benötigt eine endliche Kraft zur endlichen Beschlenigung seiner Umlaufmassen in jedem Intervall. Die Kraft ist konstant je Intervall. (Ideales System)

7. Jedes oszilierende Massenrotationssystem unterliegt der Reibung des ihn umgebenden Raums, die nicht vernachlässigt werden kann. Deshalb beschleunigt ein osziliierendes Massenrotationssystem im Raum unter der Voraussetzung, daß die Restschwungzeit des Systems größer ist, als die Bremszeit zwischen seiner Umlaufmasse und der Kernmasse. Dies hängt von dem Impuls ab, der auf Grund des Reibungsüberschusses während der Beschleunigungssequenz in jedem Intervall zwischen den beiden Umlaufmassen auf die Kernmasse wirkt. Ist die Restschwungzeit kleiner, bremst das System im Raum ab. 

8. Nach dem Ursprungsintervall beginnt die Wachstumsphase des Systems in der die Umlaufzahlen intervallweise die maximalen Werte des Bewegungsspektrums der Oszillation annehmen. Die Wachstumsphase ist nach durchschnittlich acht Intervallen abgeschlossen.

9. Nach  Abschluß der Wachstumsphase beginnt in einem oszillierenden Massenrotationssystem die Umkehrphase. Dabei überwinden die rotiereneden Massen ihre gegenläufige Richtung zum Nullpunkt des Labors und nehmen eine gemeinsame Richtung zur Umlaufmasse mit der höchsten Umlaufzahl an. In der Umkehrphase oszilliert das System in gleichförmigen Schwingungen.. Die Länge der Umkehrphase hängt ab von der Größe der konstanten Impulse, die als Reibungsüberschuß zwischen den Umlaufmassen auf die Kernmasse wirken.

10. Nach Abschluß der Umkehrphase in einem oszillierenden Massenrotationssystem beginnt die Beschleunigungsphase. In der Beschleunigungsphase beschleunigt das Massenrotationssystem in jedem Intervall um einen konstanten Betrag bis ein Lageenergieniveau erreicht ist, an dem die beschleunigende Kraft abgerufen werden soll oder durch die äußere Reibung am System ein Gleichgewicht zur beschleunigenden Kraft eintritt.

11. Nach Abschluß der Beschleunigungsphase wird die beschleunigende Kraft abgerufen und kann nach ihrer Transformation zum Nullpunkt des Labors als Energie gespeichert oder direkt weiter verwendet werden. Je nach Lageenegieniveau kann nach Abzug der zum Betrieb des Systems benötigten Energie ein Energieüberschuß entstehen, der variabel verwendbar ist. (Saubere Energierückgewinnung durch die innere Reibung oszillierender Massenrotationssysteme.) Nach Wegnahme der beschleunigenden Kraft pendeln sich die Umlaufzahlen auf ein angepasstes Oszillationsniveau ein. Das oszillierende Massenrotationssystem behält danach seine Bewegung nach Richtung und Betrag im Raum bei.

Simulation an einem oszilierenden Massenrotationssystem mit konkreten Umlaufzahlen.
Das Modell beruht auf einem idealen oszilierenden Massenrotationsystem mit 3 Rotationsmassen.

Legende

 

 

a

Rotationsmasse, Kernmasse

b

Rotationsmasse, Umlaufmasse

c

Rotationsmasse, Umlaufmasse

x

feste Achsverbindung

v

erzwungene Achsreibung

EA

Beschleunigen

W

Bremsen

 

Kräfte und Zeiten sind aus der Simmulation gekürzt. Die  Simmulation beschränkt sich auf die Basiszeitgröße 1 je Intervall. Die Simmulationszahlen drücken reine Umlaufzahlen der Massen zur Basiszeitgröße 1  aus. Die Umlaufzahlen beziehen sich auf das ruhende Labor.

Die Simmulationsvariablen lauten:

Beschleunigungszahl zwischen Umaufmasse b und Umlaufmasse c: a = 20
Reibungszahl r1 = 2; verteilt sich auf die Massen a = -0,5; b= -0,5; c = -1
Reibungszahl r2 = 1, entfällt als Reibungsüberschuß auf die Masse a = -1

URSPRUNGSINTERVALL
Ein Intervall teilt sich in eine Beschleunigungsequenz Xa zwischen den Massen b und c und einer Bremssequenz Xb zwischen den Massen a und b. Die Kennzahl X gibt die Xte Folge eines Intervalls an. Die erzwungene Reibung der beiden Umlaufmassen b und c auf die Achse der Kernmasse a ist gleich groß. Deshalb bleibt die Kernmasse a während der ersten Beschleunigungssequenz der beiden Umlaufmassen im Ursprungsintervall in Ruhe. (Ideales Modell)

                K-Masse a      U-Masse b      U-Masse c  Operation

1a

0  -10  +10  20/2

1b

-5  -5  +10  10/2

 

-4,5  -4,5  +9  r1

2a

-4,5  -7.7  +12,2  20-13,5 =6,5/2=3,2

 

-3,5  -7,7  +12,2  r2

 

 

Der Reibungsüberschuß zwischen b und c mindert die Umlaufzahl von a um r2. Die Aktio ist in der Beschleunigung zwischen b und c enthalten.

 

 

2b

-5,6  -5,6  +12,2  11,2/2=5,6

 

-5,1  -5,1  +11,2  r1

3a

-5,1  -6,95  +13,05 20-16,3=3,7/2=1,85

 

-4,1  -6,95  +13,05 r2

3b

-5,52  -5,52  +13,05 11,05/2=5,52

 

-5,02  -5,02  +12,05 r1

4a

-5,02  -6,48  +13,51 20-17,07=2,93/2=1,46

 

-4,02  -6,48  +13,51 r2

4b

-5,25  -5,25  +13,59 10,5/2=5,25

 

-4,75  -4,75  +12,59 r1

5a

-4,75  -6,08  +13,92 20-17,34= 2,66/2=1,33

 

-3,75  -6,08  +13,92 r2

5b

-4,91  -4,91  +13,92 9,83/2=4,91

 

-4,41  -4,41  +12,92 r1

 

 

Abschluß der Wachstumsphase. Beginn der Umkehrphase

 

 

6a

-4,41  -5,74  +14,25 20-17,33=2,67/2=1,33

 

-3,41  -5,74  +14,25 r2

6b

-4,57  -4,57  +14,25 9,15/2=4,57

 

-4,07  -4,07  +13,25 r1

7a

-4,07  -5,41  +14,59 20-17,32=2,68/2=1,34

 

-3,07  -5,41  +14,59 r2

7b

-4,24  -4,24  +14,59 8,48/2=4,24

 

-3,74  -3,74   +13,59 r1

8a

-3,74  -5,07  +14,92 20-17,33=2,67/2=1,33

 

-2,74  -5,07  +14,92 r2

8b

-3,9  -3,9  +14,92 7,81/2=3,9

 

-3,4  -3,4  +13,92 r1

9a

-3,4  -4,74  +15,26 20-17,32=2,68/2=1,34

 

-2,4  -4,74  +15,26 r2

9b

-3,57  -3,57  +15,26 7,14/2=3,57

 

-3,07  -3,07  +14,26 r1

10a

-3,07  -4,4  +15,59 20-17,33=2,67/2=1,33

 

-2,07  -4,4  +15,59 r2

10b

-3,23  -3,23  +15,59 6,47/2=3,23

 

-2,73  -2,73  +14,59 r1

11a

-2,73  -4,07  +15,93 20-17,32=2,68/2=1,34

 

-1,73  -4,07  +15,93 r2

11b

-2,9  -2,9  +15,93 5,8/2=2,9

 

-2-4  -2,4  +14,93 r1

12a

-2,4  -3,73  +16,26 20-17,33=2,67/2=1,33

 

-1,4  -3,73  +16,26 r2

12b

-2,56  -2,56  +16,26 5,13/2=2,56

 

-2,06  -2,06  +15,26 r1

13a

-2,06  -3,4  +16,6  20-17,32=2,68/2=1,34

 

-1,07  -3,4  +16,6  r2

13b

-2,23  -2,23  +16,6  4,47/2=2,23

 

-1,73  -1,73  +15,6  r1

14a

-1,73  -3,06  +16,93 20-17,33=2,67/2=1,33

 

-0,73  -3,07  +16,93 r2

14b

-1,9  -1,9  +16,93 3,8/2=1,9

 

-1,4  -1,4  +15,93 r1

15a

-1,4  -2,73  +17,26 20-17,33=2,67/2=1,33

 

-0,4  -2,73  +17,26 r2

15b

-1,56  -1,56  +17,26 3,13/2=1,56

 

-1,06  -1,06  +16,26 r1

16a

-1,06  -2,4  +17,6  20-17,32=2,68/2=1,34

 

-0,06  -2,4  +17,6  r2

16b

-1,23  -1,23  +17,6  2,46/2=1,23

 

-0,73  -0,73  +16,6  r1

17a

-0,73  -2,06  +17,93 20-17,33=2,67/2=1,33

 

+0,27  -2,06  +17,93 r2

17b

-0,89  -0,9  +17,93 2,33/2=1,16

 

-0,39  -0,4  +16,93 r1

18a

-0,39  -1,73  +18,26 20-17,33=2,67/2=1,33

 

+0,61  -1,73  +18,26 r2

18b

-0,56  -0,56  +18,26 2,34/2=1,17

 

-0,06  -0,06  +17,26 r1

19a

-0,06  -1,4  +18,6  20-17,32=2,68/2=1,34

 

+0,94  -1,4  +18,6  r2

19b

-0,23  -0,23  +18,6  2,34/2=1,17

 

+0,27  +0,27  +17,6  r1

20a

+0,27  -1,06  +18,93 20-17,33=2,67/2=1,33

 

+1,27  -1,06  +18,93 r2

20b

+0,11  +0,1  +18,93 2,33/2=1,16

 

+0,61  +0,6  +17,93 r1

21a

+0,61  -0,73  +19,26 20-17,33=2,67/2=1,33

 

+1,61  -0,73  +19,26 r2

21b

+0,44  +0,44  +19,26 2,34/2=1,17

 

+0,94  +0,94  +18.26 r1

22a

+0,94  -0,4  +19,6  20-17,32=2,68/2=1,34

 

+1,94  -0,4  +19,6  r2

22b

+0,77  +0,77  +19,6  2,34/2=1,17

 

+1,27  +1,27  +18,6  r1

23a

+1,27  -0,06  +19,93 20-17,33=2,67/2=1,33

 

+2,27  -0,06  +19,93 r2

23b

+1,11  +1,1  +19,93 2,33/2=1,16

 

+1,61  +1,6  +18,93 r1

 

 

Abschluß der Umkehrphase, Beginn der Beschleunigungsphase.

 

 

24a

+1,61  +0,27  +20,26 20-17,33=2,67/2=1,33

 

+2,61  +0,27  +20,26 r2

24b

+1,44  +1,44  +20,26 2,34/2=1,17

 

+1,94  +1,94  +19,26 r1

25a

+1,94  +0,6  +20,6  20-17,32=2,68/2=1,34

 

+2,94  +0,6  +20,6  r2

25b

+1,77  +1,77  +20,6  3,54/2=1,77

 

+2,27  +2,27  +19,6  r1

 

 

Die Beschleunigungsphase hat n Intervalle. Die Anzahl der weiteren Intervalle hängt ab von dem Lageenergieniveau, das erreicht werden soll.
Kürzt man die Beschleunigungsphase an dieser Stelle um n Intervalle der Simmulation, beginnt hier die Energierückgewinnungsphase.

 

 

26na

+2,27  +0,94  +20,93 20-17,33=2,67/2=1,33

 

(r2 =-1) +2,27  +0,94  +20,93 r2

 

 

In jedem Intervall wird nun ab hier die beschleunigende Kraft von r2 = -1 (Reibungsüberschuß) abgerufen. Aus diesem Grund nimmt die Kernmasse a durch r2 in ihrer Umlaufzahl nicht mehr zu. Die Reibungskraft r2 kann zur Energierückgewinnung genutzt werden. Bei genügend hohem Lageenergieniveau kann die (weggenommene) beschleunigende Kraft des Systems zum Nullpunkt des Labors transfomiert werden. Dadurch kann ein Energieüberschuß nach Abzug der zur Beschleunigug des Systems nötigen Kraft erzielt werden.

 

 

26nb

+1,6  +1,6  +20,93 3,21/2=1,6

 

+2,1  +2,1  +19,93 r1

27na

+2,1  +1,02  +21,01 20-17,83=2,17/2=1,08

 

(r2 = -1) +2,1  +1.02  +21,01 r2

27b

+1,56  +1,56  +21,01 3,12/2=1,56

 

+2,06  +2,06  +20,01 r1

28na

+2,06  +1,04  +21,03 20-17,95=2,05/2=1,02

 

(r2=-1)  +2,06  +1,04  +21,03 r2

28nb

+1,55  +1,55  +21,03 3,1/2=1,55

 

+2,05  +2,05  +20,03 r1

29na

+2,05  +1,04  +21,04 20-17,98=2,02/2=1,01

 

(r2=-1)  +2,05  +1,04  +21,04 r2

29nb

+1,54  +1,54  +21,04 3,09/2=1,54

 

+2,04  +2,04  +20,04 r1

30na

+2,04  +1,04  +21,04 20-18=2/2=1

 

(r2=-1)  +2,04  +1,04  +21,04 r2

30nb

+1,54  +1,54  +21,04 3,08/2=1,54

 

+2,04  +2,04  +20,04 r1

31na

+2,04  +1,04  +21,04 20-18=2/2=1

 

...und so fort...

 

 

Nach Wegnahme der Beschleunigungskraft in jedem Intervall pendelt sich das System auf hohem Lageenergieniveau ein.

Zu beachten ist, daß es in der Realität keine ideale, gleiche Massegrössen, sowie gleich große Reibungsgrößen gibt. Variable Massegrößen, sowie Reibungsgrößen spielen jedoch in der Realität mathematisch keine Rolle.

 

Achtung!

...wir suchen
einige mutige Menschen, die verrückt genug sind, ein oszillierendes Massenrotationsmodell zu bauen.

einen Ingenieur
der bereits bestehende Baukomponenten in einen gesamt-Bauplan integriert.

einen Investor
der die finanziellen Mittel für den Bau des Modells bereitstellt.

eine Garage mit einer Drehbank
in der ein handwerklich begabter

Fachmann
die Einzelteile des Modells bearbeitet und zusammenfügt.

Anmerkung: Seit der Erfindung des Rads hat keineErfindung dem Menschen wirklich gedient.

Was als bekannt vorausgesetzt wird.
Die Frage nach einer Bewegung, die keiner Ursache bedarf, führt geradewegs zur geradlinig, gleichförmigen Bewegung, als einer Art Normalbewegung, deren Abweichung als Maß für aüßere Einflüsse gewertet werden kann. Diese Erkenntnis der klassischen Physik, die auf Galilei zurückgeht und durch Newton formuliert wurde, besagt im sogenannten Trägheitsprinzip, daß jeder Köper im Zustand der Ruhe oder der geradlinig gleichförmigen Bewegung verharrt, solange er nicht durch äußere Kräfte gezwungen wird, seinen Bewegungszustand zu ändern. Eine geradlinig gleichförmige Bewegung nennen wir auch kräftefreie Bewegung und jede Abweichung von dieser Bewegung kann somit durch eine Kraft beschrieben werden.

Generell beobachten wir in der Natur beträchtliche Abweichungen vom Ideal der kräftefreien Bewegung. Offensichtlich wirken hier Kräfte, die der tatsächlichen oder möglichen Bewegung entgegenwirken. Wir bezeichnen diese Kräfte, sofern sie nicht durch andere Ursachen erzwungen sind, als Reibungskräfte. Diese Kräfte treten auf, wenn sich Körper berühren. Galilei und Newton gebührt der Verdienst, erkannt zu haben, daß die Naturbeschreibung einfach wird, wenn man von diesen Kräften zunächst absieht. Indes, wenn wir die Natur der Bewegung wirklich verstehen wollen, müssen wir uns auf das universelle Vorhandensein der Reibung und ihren komplexen Sachverhalt zurückbesinnen.

In der Modellvorstellung verzahnen sich berührende Körper durch die Wechselwirkungskräfte der Atome. Da zwischen vergleichbaren Körpern verschiedene Reibungsformen auftreten können, unterscheiden wir Haft-, Gleit-, und Rollreibung bei festen Körpern und Formen der Viskositätsreibung bei anderen Körperzuständen. Außerdem unterscheiden wir zwischen trockener- oder Coulombreibung und Schmiermittelreibung. Alle Reibungsvorgänge sind so komplex, daß die Reibungskräfte weiterhin in die Komponenten der Anpreßkraft, Materialkombination, Größe der Berührungsfläche, sowie der Reibungsgeschwindigkeit unterteilt werden können. Im Grunde gleicht keine Reibung der Anderen.

Aus diesem Sachverhalt heraus entsteht unwillkürlich die Frage, warum es Reibung überhaupt gibt, die doch eine ganau so allgegenwärtige Kraft ist, wie Gravitation. Wir empfinden Reibung als hinderlich, weil wir Kraft aufwenden müssen, um sie zu überwinden, wenn wir ein zielgerichtetes Vorhaben umsetzen wollen. Wozu ist Reibung also nützlich?

Ich will im Einzelnen nicht auf Untersuchungen und gesicherte Erkenntnisse über das Reibungsverhalten von Körpern zueinander eingehen, sondern unter der Voraussetzung einer erzwungenen Reibung an einem Modellversuch erklären, daß allein die Reibung den Schlüssel für die Bewegung sowie die Beschleunigung oszillierender Massenrotationssysteme darstellt.

Was ist ein oszillierendes Massenrotationssystem?
Das Prinzip eines oszillierenden Massenrotationssystems besteht darin, daß sich rotierende Massen in der Abfolge regelmäßiger Intervalle voneinander abstoßen oder sich gegenseitig anziehen (bremsen) und dabei der inneren Reibung des Systems ausgesetzt sind. Das System beschleunigt in jedem Intervall in Richtung der schnellsten Masse um einen Betrag, der durch die Reibung festgelegt ist. Die Oszillation des Systems entsteht durch die sich stetig wiederholenden, veränderlichen und zueinander unterschiedlichen Winkelgeschwindigkeiten der Rotationsmassen.

Das Modell.
In der abstrakten Modellvorstellung besteht ein ideales Massenrotationssystem aus drei Massen, die zentrisch um eine gemeinsame, frei im Raum gelagerte Achse rotieren. Eine der Rotationsmassen ist fest mit der Achse verbunden. Diese Masse wird als Kernmasse (a) bezeichnet. Die beiden übrigen Massen sind frei auf der Achse gelagert, unterliegen jedoch einer erzwungenen Achsreibung. Diese beiden Massen werden als Umlaufmassen (b) und (c) definiert. Die Umlaufmassen (b) und (c) stoßen sich mit einer endlichen Kraft (p) in der endlichen Zeit (t) ab. Dadurch erreichen sie eine zueinander gerichtete endliche Winkelgeschwindigkeit (ß). Die Umlaufmasse (b) und die Kernmasse (a) bremsen sich gegeseitig ab. Dabei nivelieren sich ihre Winkelgeschwindigkeiten zueinander in der Zeit (t'). Während des Beschleunigungsvorgangs ruht der Bremsvorgang und umgekehrt. Eine Beschleunigungssequenz sowie eine Bremssequenz bilden zusammen ein Intervall.

Die Oszillation der Massenrotation in der Modellvorstellung.
Die Oszillation eines Massenrotationsystems besteht im Aufbau einer konstanten Schwingung während einer Abfolge von Intervallen mit einem Spannungsaufbau und einem Spannungsabfall.

Der Aufbau einer konstanten Schwingung entsteht in vier Phasen.

1. Ursprungsintervall
2. Wachstumsphase
3. Umkehrphase
4. Beschleunigungsphase

Die folgende Tabelle zeigt die schematische Entwicklung der Winkelgeschwindigkeiten.

L = Langsam
M = Mittel
S = Schnell
+ und - geben die Rotationsrichtung der Massen an.
(+) und (-) geben die Zu- oder Abnahme der Winkelgeschwindigkeit an.
(--) ist ein unterschiedlicher Betrag zu (-)
Das Symbol für Beschleunigung ist <-->
Ds Symbol für Bremsen ist --x--

1.1 Ursprungsintervall
(b) und (c) stoßen sich ab.
a  b <--> c
Null (-)S   =  (+)S
1.2 Intervall
(a) und (b) bremsen sich ab.
a --x-- b  c
(+)-L   =(-)-L >+S
(Erläuterung: (+)nimmt an Winkelgeschwindigkeit zu/ (-)nimmt an Winkelgeschwindigkeit ab.)
(c) gibt einen Impuls an (a+b) ab.
a b c
(+)-L = (+)-L > (--)+S
Wachstumsphase
2.1 Intervall
(b) und (c) stoßen sich ab.
a b <--> c
-L  (-)-M (+)+S
der Reibunsüberschuß von (c) gibt einen Impuls an (a) ab.
a b c
(+)-L -M (-)+S
2.2 Intervall 
(a) und (b) bremsen sich ab.
a --x-- b c
(-)-L (+)-L +S
(c) gibt einen Impuls an (a+b) ab.
a b c
(+)-L (+)-L (--)+S

Die Wachstumsphase ist abgeschlossen, wenn das Beschleunigungspotential in jedem Intervall konstant bleibt. Dies ist im allgemeinen nach acht Intervallen der Fall.
Die Umkehrphase unterscheidet sich prinzipiell von der Beschleunigungsphase nur darin, daß die Massen (a) und (b) ihre Bewegungsrichtung auf (c) ausrichten. Die Massen sind nach der Überwindung ihres Nullpunkts in ihrer Richtung gleichgerichtet.

Beschleunigungsphase
3.1 Intervall
(b) und (c) stoßen sich ab.
a  b <--> c
+L (-)+M (+)+S
der Reibunsüberschuß von (b u.c)
gibt einen Impuls an (a) ab.
a b c
(+)+L +M (-)+S
3.2 Intervall
(a) und (b) bremsen sich ab.
a  --x-- b  c
(-)+L (+)+L +S
(c) gibt einen Impuls an (a+b) ab.
a b c
(+)-L (+)-L (--)+S

Ergebnis:
- Das Gesamtsystem beschleunigt in jedem Intervall um den Betrag des Impulses der während der
Beschleunigungssequenz als Reibungsüberschuß zwischen (b) und (c) auf (a) wirkt. Die Beschleunigungsrichtung des Systems ist (c).
- In jedem Intervall muß dem System so viel Energie zugeführt werden, wie zur Übewindung der (inneren) Reibung notwendig ist, plus der Energie, die nötig ist um wärend der Beschleunigungssequenz eines Intervalls den Spannungsaufbau der Massen a und b in Form einer endlichen Veränderung ihrer Winkelgeschwindigkeiten zu erreichen.
- Der  Gesamt-Betrag der Energiezuführung im System ist konstant je Intervall.

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12.Juli 2012  |  Michael Dirk  |  Atelier Michael Dirk  |  Rosenbergstr. 51A  |  70176 Stuttgart
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